Kern der «Neuen Welt» bilden die beiden im Sommer stattfindenden Labore:

Labor mit Utopieverdacht (deutschsprachiges Labor)
Eine Woche auf einer Burg. Seit 2015 einmal pro Jahr. Wir kollaborieren und lernen voneinander, vernetzen uns, um unsere Visionen unter Utopieverdacht zu konkretisieren und zu verwirklichen.

Lab of Utopian Suspicion (english-speaking lab)
One week in an old chocolate factory. Since 2019. The english-speaking lab spawns an abundance of formats, group discussions & thematic constellations that are established, demolished, reinvented or expanded on a day to day basis.

Darüber hinaus experimentieren wir mit verschiedenen Formaten, in denen wir neue Welten denken und realisieren können:

TheorieTheorie – ich will mein Lesen zurück!
Unter TheorieTheorie verstehen wir die gemeinsame Lektüre und Diskussion theoretischer Texte. Mal lesen wir uns gegenseitig vor, mal diskutieren wir vorbereitete Textauszüge. Losgegangen ist das ganze happig am LUV.16 mit Laclau und Mouffe (Hegemonie und radikale Demokratie). Es folgten weitere Treffen, u.a. von Murray Bookchin (Post-Scarcity Anarchism) über Wolfgang Streeck (in: Die grosse Regression) zu Felwine Sarr (Afrotopia). Vorschläge willkommen!

Brave New Nerds
Gemeinsam besuchen wir öffentliche Bildungsangebote (z.B. Vorlesungen) und besprechen sie hinterher unter utopischen, dystopischen und atopischen Aspekten. Manchmal stellen wir uns lustige Aufgaben. Bei Vorlesungen sitzen wir immer in der ersten Reihe. Im Herbst 2018 besuchten wir erstmals die Vorlesungsreihe Plurale Ökonomik an der Universität Zürich @PluraleOekonZH. Im Frühjahr 2019 veranstalteten wir einen Diskussionsabend zu Nachhaltiger Wirtschaft.
Wir freuen uns über Ideen und Veranstaltungshinweise!

Brave New Words
Die ultimative rhetorische Selbsthilfegruppe: Mut zur Rede statt ohnmächtigem Kommentieren. Wir schreiben Reden und halten sie uns gleich im Anschluss vor, spielen mit Diskussionsformaten und spitzen unsere Zungen.

Utopiebier
Alle paar Wochen Stammtischgespräche in kritisch optimistisch. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür immer ein neues Lokal und kein Stamm.

Winterlabor
Ein gemeinsames Wochenende von und für Alumnae*i der vergangenen Labore. Spontane Kolaboration, gemeinsam Kochen und Theorie vorlesen, oder auch eine utopische Zeitreise in das Jahr 2050: Die Mehrheit der Laborantinnen (80-iger und 90-iger Jahrgänge) sind rund 60 Jahre alt. Was ist die letzten dreissig Jahre passiert? Was werden sie arbeiten? Für was werden sie sich engagieren? Haben sie Nachwuchs? Und wenn ja, wofür oder wogegen politisiert der? Mitgebracht werden: Stadtpläne, Stifte, vielleicht Knete, Essen und Trinken und allerlei was den Laborierenden noch so einfällt.

Zürich 2050

Interessiert? Schreib uns!