Labor 18

 

Das vierte Labor mit Utopieverdacht auf der Burg Rothenfels

23. – 29. Juli 2018

Auch 2018 wollen wir uns der Zukunft widmen: In welcher Welt wollen wir leben?

Die Anmeldung ist ab sofort möglich! 

Jede und jeder kann sich anmelden. Alles was es dafür braucht ist eine Mail an utopieverdacht@posteo.net mit:

  • Name
  • Mail
  • Handynummer
  • Alumna oder studierend an UZH/ETH/ZHdK oder weiteres (keine Voraussetzung)
  • eine 5/11 Seite dazu, was euch beschäftigt, ihr an das Labor mitbringt und diskutieren oder träumen möchtet
  • Welchen Laborbeitrag du beitragen kannst und möchtest (siehe unten für Richtwerte) in Schweizer Franken

Die Platzzahl ist auf 40 beschränkt. First come first serve. Für Eindrücke von vergangenen Laboren, klickt euch durch die Manifestationen oder schaut auf Facebook.

Eckdaten
Datum: Montag 23.7.2018 bis Sonntag 29.7.2018
Ort und Reise: Das Labor findet auf der schönen Burg Rothenfels in der Nähe von Würzburg statt. Von Zürich aus ist die Anreise organisiert. Alle anderen organisieren ihre Anreise selbst.

Kosten: Um Teilnehmenden mit begrenzten finanziellen Mitteln eine Teilnahme für CHF 300 zu ermöglichen, sind wir auf solidarische Kostenbeteiligungen angewiesen. Dafür hier eine Übersicht mit Richtwerten für den Laborbeitrag:

Monatliche Einnahmen* (CHF) Beitrag (CHF)
</=3500 (oder €2000) 300-500
3500-5500 400-700
5500-8000 500-1000
>8000 1000+

*Dies sind jeweils Richtwerte, schätzt selbst ein, was euch möglich ist zu zahlen und begleicht die Tabelle bezüglich euren Grundkosten (i.e. Kinder, …). Wenn es euch nicht möglich ist, mindestens CHF 300 zu zahlen, dann kommt doch bitte auf uns zu. Wir finden eine Lösung.

In den Kosten inbegriffen sind: Reise aus Zürich, Übernachtung und Verpflegung während der Woche (Vollpension).

Worum geht es?
Die Welt verändert sich ständig und immer schneller: Big Data und die Veränderung der Arbeitslandschaft, Bürgerkriege und das Aufstreben neuer politischer und ökonomischer Autoritäten, Altersvorsorge und der demographische Wandel, Zensur und die Aushöhlung von Demokratien, Migration und die Abschottung Europas. All das prägt unser Leben und wir haben kaum Zeit es zu reflektieren, geschweige denn, es mit Menschen ausserhalb unserer Alltags-Bubbles zu besprechen. Wir nehmen die Welt und unsere Rolle darin als widersprüchlich wahr – voller privater Möglichkeiten und öffentlicher Ohnmacht.

So kommen für eine Woche 40 junge Menschen aus allen Disziplinen auf einer Burg zusammen, um sich der Zukunft in einem verschwendungsvollen Raum mit kritischer Naivität zu stellen. Ein siebentägiges Experimentierfeld des Sozialen, Politischen, Künstlerischen und Wissenschaftlichen, indem herrschende Kategorien wie Effizienz, Output, Wettbewerb, Kreativitätszwang und Karriere ausgesetzt sind.

Die Zeit auf der schönen Burg bietet strukturelle Strukturlosigkeit: volle leere Tage mit viel Raum zum Träumen, Denken, Spinnen, Streiten oder Konspirieren. Dazu gibt es einen dunklen Wald, eine weite Wiese, einen grossen Fluss und einen Pizzaofen. Gemeinsam werden neue und alte Ideen und Projekte entworfen und verworfen, und zum Schluss gibt es ein Spontanfestival.

Die inhaltlichen Schwerpunkte und die methodischen Herangehensweisen setzen wir alle mit unseren individuellen und kollektiven Dringlichkeiten. Alles kann, nichts muss.

Im Zentrum stehen das gemeinsame Denken und Utopieren, der Austausch von Ideen und der Beginn konkreter Projekte. Über Disziplinen und Generationen hinweg vernetzt das Labor motivierte junge und ein paar ältere Menschen. Ideen statt Ohnmacht!

Jetzt anmelden!